Die Private Krankenversicherung (PKV)

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kennt die PKV nur freiwillig Versicherte. Jeder, der nicht versicherungspflichtig ist, kann die PKV wählen.

Der Beitrag richtet sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Alter, dem Leistungsumfang und auch dem Gesundheitszustand. Das heißt entsprechend dem Äquivalenzprinzip: Desto höher der Versicherungsschutz, desto höher ist auch der Beitrag. Auch das Eintrittsalter ist entscheidend: Je später der Beginn, desto höher der Beitrag. Beim Vorliegen von Erkrankungen werden individuelle Risikozuschläge vereinbart.

In der PKV werden die Beiträge im Anwartschaftsdeckungsverfahren erhoben, dass heißt der privat Versicherte bezahlt in den Anfangsjahren mehr Beitrag als nötig, diese Altersrückstellungen helfen die steigenden Gesundheitskosten im Alter zu decken. Zusätzlich zahlt jeder privat Versicherte seit dem 01.01.2000 zehn Prozent Zuschlag zu seinem Beitrag. Dieser Betrag wird wie die Alterrückstellungen verzinslich angesammelt und dient der Finanzierung des Beitrags im Alter.

Der privat Versicherte sucht sich seine Ärzte und Behandler selbst aus und schließt direkt mit diesem einen Behandlungsvertrag. Er erhält direkt für alle Leistungen seine Rechnung, die überprüft werden kann und auf deren Basis die Krankenversicherung erstattet.

Was bringt die Zukunft?

Für die nächsten Jahrzehnte wird es tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur geben. Der Anteil alter Menschen an der Bevölkerung wird stark zunehmen, gleichzeitig sinkt der Anteil junger Menschen. Damit steigt natürlich auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen verbunden mit entsprechend höheren Kosten.
Da Altersrückstellungen in der GKV völlig fehlen, ist entgegen der gerne geäußerten Meinung , die PKV könne man im Alter nicht mehr bezahlen, der Beitrag im Alter tragbar (Beitragskalukalation in der PKV).

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